Seit nun über einem Jahr habe ich eine Handy-Internetflatrate zu meinem Base-Vertrag gebucht. Auf Anraten des Verkäufers habe ich das Handy (Nokia E71) auf GPRS gestellt, da der UMTS-Ausbau im EPlus-Netz kaum vorhanden wäre. Nun ist ja das Surfen mit GPRS- oder EDGE-Geschwindigkeit nichts zum Jubeln, aber für Mails abzurufen hat es zähneknirschend gereicht.
Dann mehrten sich die Stimmen, der UMTS-Ausbau wäre nun deutlich weiter als noch vor einem Jahr. Also fix das Handy auf Dualbetrieb GPRS und UMTS geschaltet und probiert. Komischerweise ging es damit eher schlechter als besser, meine Laune senkte sich immer tiefer. Ich überlegte sogar, komplett zu einem anderen Netz zu wechseln. Freunden und Kunden konnte ich nur raten, für mobile Datenkommunikation nicht zu EPlus / Base zu gehen. Sogar mitten in Frankfurt Innenstadt bekam ich keine UMTS-Verbindung: frustrierend!
Irgendwann war der Schacht voll und ich ging zu dem Laden, in welchem ich die Flatrate dazu gebucht hatte. Eigentlich wollte ich versuchen, den Tarif zu reduzieren. Irgendwann im Laufe des Gespräches bemerkte jemand, meine alte SIM-Karte könnte doch sowieso kein UMTS, ich brächte doch eine USIM-Karte. So richtig alt war die Karte mit ihren ca. 5-6 Jahren meines Erachtens nicht, aber die Mobilfunkbranche ist halt ein Bereich kurzer Zyklen. Darauf hin bekam ich das Angebot, die Karte auszutauschen.
Gesagt, getan, und … es geht! Ich habe nun sogar in kleinen Städten UMTS-Geschwindigkeit. Toll!!!
Aber: Bei der Vertragserweiterung wurde meine SIM-Karte auch angesehen. Nur hat leider Keiner bemerkt, dass ich die gebuchten Leistungen gar nicht in Anspruch nehmen kann. Es wäre doch ein praktischer Kundenservice gewesen, wenn bei einem Verkaufsvorgang auch die Randbedingungen betrachtet worden wären. Ein kurzer Hinweis und schon wäre ich ein Jahr früher bereits zufriedener Kunde gewesen und hätte erst gar keine Abwanderungsgedanken bekommen…
So etwas versuchen wir mit allen Mitteln bei unseren Kunden besser zu machen.