Python in Embedded Systems

10. August 2010

Kann Python als Programmiersprache für embedded Systems verwendet werden?

Diese Frage stellte sich vor 2 Jahren, als die verwendete Pascal-Programmierumgebung auf keinem neuen Entwicklungsrechner mehr installierbar wurde. Erste Versuche mit Python verliefen viel versprechend und machten Lust auf mehr.
Welche Anforderungen stellen sich an Software auf embedded Systemen? Oder vorher gefragt: wie tief embedded sind die Anforderungen an die eigentliche Lösung?
Auf die zweite Frage war die Antwort relativ einfach: die heutigen CPU- und Ram-Größen von Embedded- oder Kompakt-PCs bei geringen Stückzahlen zwingen nicht zu „deep embedded“ mit Rücksicht auf das letzte Byte. Somit können wir mit dem Betriebssystem und der Software-Ausstattung relativ großzügig sein.
Bleibt die Frage nach den Anforderungen an Software auf embedded Systemen: Software muss generell mit vertretbarem Aufwand, d.h. schnell und strukturiert entwickelbar sein. Auf embedded Systemen ist normalerweise keine Bedienoberfläche oder direkte Benutzereingaben notwendig, es sind quasi „Konsolenanwendungen“. Beide Anforderungen sind mit Python sehr gut umsetzbar. Für fast alle Aufgabenstellungen gibt es Module. Die Entwicklungswerkzeuge brauchen keinen Vergleich mit anderen Programmiersprachen zu scheuen.
Da Python eine Scriptsprache ist, werden die Programme nicht kompiliert. Dadurch sind sie sehr klein. Ein Programmupdate über langsame Verbindungen mit geringer Bandbreite ist einfach, der Versand von Programmen für z.B. Updates ist auch mit scharfen Virenscannern kein Problem, da es sich ja um ASCII-Dateien handelt.
Die Ausführungsgeschwindigkeit ist bei vielen embedded Programmen kein Kriterium (zumindest bei unseren Anwendungen). Hinzu kommt die Lauffähigkeit unter verschiedenen Betriebssystemen und die einfache Handhabung bei Systemupdates von Python selbst.

Wir haben bisher mit Python gute Erfahrungen gemacht und ermutigen jeden, einfach mal zu probieren.

Python ist bei allen aktuellen Linux-Versionen serienmäßig installiert und kann unter www.python.org auch für Windows geladen werden.

Links:

UMTS im EPlus-Netz

11. April 2010

Seit nun über einem Jahr habe ich eine Handy-Internetflatrate zu meinem Base-Vertrag gebucht. Auf Anraten des Verkäufers habe ich das Handy (Nokia E71) auf GPRS gestellt, da der UMTS-Ausbau im EPlus-Netz kaum vorhanden wäre. Nun ist ja das Surfen mit GPRS- oder EDGE-Geschwindigkeit nichts zum Jubeln, aber für Mails abzurufen hat es zähneknirschend gereicht.

Dann mehrten sich die Stimmen, der UMTS-Ausbau wäre nun deutlich weiter als noch vor einem Jahr. Also fix das Handy auf Dualbetrieb GPRS und UMTS geschaltet und probiert. Komischerweise ging es damit eher schlechter als besser, meine Laune senkte sich immer tiefer. Ich überlegte sogar, komplett zu einem anderen Netz zu wechseln. Freunden und Kunden konnte ich nur raten, für mobile Datenkommunikation nicht zu EPlus / Base zu gehen. Sogar mitten in Frankfurt Innenstadt bekam ich keine UMTS-Verbindung: frustrierend!

Irgendwann war der Schacht voll und ich ging zu dem Laden, in welchem ich die Flatrate dazu gebucht hatte. Eigentlich wollte ich versuchen, den Tarif zu reduzieren. Irgendwann im Laufe des Gespräches bemerkte jemand, meine alte SIM-Karte könnte doch sowieso kein UMTS, ich brächte doch eine USIM-Karte. So richtig alt war die Karte mit ihren ca. 5-6 Jahren meines Erachtens nicht, aber die Mobilfunkbranche ist halt ein Bereich kurzer Zyklen. Darauf hin bekam ich das Angebot, die Karte auszutauschen.

Gesagt, getan, und … es geht! Ich habe nun sogar in kleinen Städten UMTS-Geschwindigkeit. Toll!!!

Aber: Bei der Vertragserweiterung wurde meine SIM-Karte auch angesehen. Nur hat leider Keiner bemerkt, dass ich die gebuchten Leistungen gar nicht in Anspruch nehmen kann. Es wäre doch ein praktischer Kundenservice gewesen, wenn bei einem Verkaufsvorgang auch die Randbedingungen betrachtet worden wären. Ein kurzer Hinweis und schon wäre ich ein Jahr früher bereits zufriedener Kunde gewesen und hätte erst gar keine Abwanderungsgedanken bekommen…

So etwas versuchen wir mit allen Mitteln bei unseren Kunden besser zu machen.

Hello world!

10. April 2010

Nun ist es passiert, Maxeiner-computing hat auch einen Blog…


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